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BAUE EINE CB PACKET RADIO EH-STAR ANTENNE
IN WENIGER ALS DREI STUNDEN
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27 MHz EH-STAR - Viel besser als die orginal EH L+L Antenne !
Eine Schritt-für-Schritt Bauanleitung.
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Die Teile für die EH STAR Antenne
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Diese Seite beschreibt den Bau einer EH STAR Antenne. Die Seite ist eine überarbeitete EH STAR Seite von dem ersten Versuch mit der EH STAR wo die Antenne zuerst beschrieben wurde. Ich wollte ausfinden wie einfach die EH STAR Antenne sich nachbauen lässt.
Die EH STAR Antenne ist viel einfacher zu bauen als die EH L+L antenne, was für Anfänger natürlich sehr zu schätzen ist. Sie ist gegenüber die L+L Variante auch viel stabiler und lässt sich einfacher und besser abstimmen. Für die EH STAR Antenne wurde ein 50 mm graues PP Abwasserrohr gemäss EN 1451 B oder DIN 4102 B1 verwendet, welches in fast jedem COOP Bau und Hobby zu finden ist. Um das Rohr auf das zweite, kleinere Rohr anzupassen habe ich einen "HT Gumminippel mit Sickenwulst fuer Metall- oder Bleirohre DN 50 - 1 1/4 Zoll" benutzt, auch in einem COOP Bau und Hobby gefunden. In diesem wird das dünnere Rohr eingeschoben. Dieses dünnere Rohr dient als Spulenkörper für die Abstimmspule und für die Montage einer SO-239 Koax-Buchse für das Koaxialkabel.
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Bauteile die Sie brauchen für die EH STAR Antenne:
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- Polypropylen (PP) graues Abwasserrohr, 1 meter lang, 50 mm Aussendiameter
- PVC Elektroinstallationsrohr, 32 mm Aussendiameter
- Ein HT Gumminippel mit Sickenwulst für Metall- oder Bleirohre DN 50 - 1 1/4 Zoll
- Kupferfolie oder Kupferblech, 2 Stk 150 mm (h) x 170 mm (l) für die beiden Zylinder
- Etwa zwei Meter Installationsdraht, 1,5 mm in Diameter
- Etwa zweieinhalb Meter 1,32 mm (oder 1,0 mm) Diameter
isolierter Kupferdraht
- Eine Koaxialbuchse SO-239
- Ein paar Schrauben 2,5 mm x 5 mm um die Zylinder zu fixieren und als Abschluss für die Abstimmspule
- Leim oder Araldit
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Messinstrumente und Geräte:
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- Sender oder HF Signalgenerator
- SWR Meter
- Vektor-Analysator (leistet gute Hilfe)
- Feldstärke-Meter
- Grid Dip Meter
- Kleiner Schraubstock
- Lötkolben, Zangen
- Kleine Feile
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Das Abwasserrohr wird in einer Länge von 45 cm von der unteren Ende abgeschnitten
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Das 45 cm lange fertige Rohr
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Wenn das notwendige Material vorhanden ist braucht es etwa zwei bis drei Stunden bis man mit dem Abstimmen der Antenne beginnen kann.
Zuerst wird ein 450 mm langes 50 mm Diameter PP Abwasserrohr zugeschnitten. Messe von der untere, dickere Ende! Benutze einen Bleistift oder einen dünnen Filzstift um die Position der Zylinder zu markieren. Der Referenzpunkt für die unten aufgelisteten Punkte ist von den oberen Kante vom Rohr gemessen.
Die Montagelöcher werden weiter unten beschrieben.
- Anfang vom oberen Zylinder 5 mm von oben.
- Das Ende vom oberen Zylinder bei 155 mm.
- Anfang vom unteren Zylinder bei 205 mm.
- Das Ende vom unteren Zylinder bei 355 mm.
- Jetzt soll noch 95 mm übrig bleiben bis zum unteren Teil vom Rohr.
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Das Schaltschema der EH STAR-Antenne
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So setzt sich die EH STAR Antenne für 27 MHz zusammen:
Die Zeichnung links zeigt die Konstruktion einer EH STAR Antenne. Die rote Spule ist die Phasen-Spule, die aus zwei Windungen auf dem PP-Rohr besteht. Diese Spule wird an den oberen Zylinder gelötet, dann folgen die zwei Windungen deren Abschluss auf dem roten gestrichelten Draht, die Anschlussdrähte genannt, gelötet wird. Das rote Draht auf dem Bild sollte so gut als möglich genau in der Mitte des Rohres sich befinden. Der blau gezeichnete Draht läuft längs die Rohrwand und wird ganz oben auf der unteren Zylinder, diametral gegenüber den Phasen-Spulenanschluss angelötet.
Diese Anschlussdrähte sind unter dem Titel ANSCHLUSSDRÄHTE ZU DEN ZYLINDERN UND DEREN ANSCHLÜSSE unten im Text beschrieben
Der grün gezeichnete Teil der Spule ist die Abstimmspule die mit den Zylindern auf die gewünschte Frequenz abgestimmt wird. Die Abstimmspule ist unten im Text unter dem Titel ANFERTIGUNG DER ABSTIMMSPULE beschrieben. Alle Spulen sollten in der gleichen Richtung gewickelt werden. Die Abstimmspule ist genau wie ihren Namen andeutet - sie wird auf die Arbeitsfrequenz abgestimmt, in unserem Fall 27,2 MHz. Mit einem Drahtdurchmesser von 1,32 mm (aus einer ausgeschlachteter Lautsprecherweiche von Monacor) müssen 10,5 Windungen plus ein paar Windungen für den späteren Anschluss an den Kupferzylinder auf das 32 mm dicke PVC-Rohr gewickelt werden. Mit isoliertem 1,5 mm Installationsdraht gibt es noch eine Windung, ungefähr 11,5 auf die Spule, weil sie wegen der PVC-Isolation nicht ganz dicht gewickelt werden kann.
Die ersten 5 Windungen sollten dicht an einander gewickelt weden und sollten fixiert werden, so dass sie sich nicht nachträglich bewegen können. Der Rest wird lose gewickelt, so dass die Resonanzfrequenz am Schluss einfach mittels verschiben der Windungen justiert werden kann. Das obere Ende wurde um einer kleinen Schraube gebogen so dass die Spule sich nicht löst.
Die dunkelgrüne Spule, die "Feed Coil" besteht aus 1 mm Kupferdraht auf einem Spulenkörper mit ca. 8 mm Diameter. Ein Ferritkern dient zur Abstimmung. Der untere Teil ist an den Koax-Buchse gelötet, der obere Teil wird an die 2. Windung von der Masse der Abstimmspule gelötet. Mehr zu diesem Thema unten im Text unter dem Titel ANFERTIGUNG DER ANPASSUNGSSPULE.
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Detail der Abstimmspule
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Vergrössertes Bild der Spulen und deren Windungen
Dieses vergrösserte Bild zeigt die Abstimmspule und die "Feed Coil". Die ersten fünf Windungen dieser Spule sind dicht an einander gewickelt und dann nach und nach lose gewickelt. Somit lässt sich später die Frequenz sich nach oben oder nach unten zu verändern.
Die Grösse der Spule "Feed Coil" ist abhängig von dem Platz wo die Antenne aufgestellt wird. Die Anzahl Windungen dieser Spule bewegt sich zwischen 3 und 12 Windungen. Die Spule kompensiert die kapazitive Reaktanz der EH-Antenne und gewährleistet damit das optimale SWR. Das Stehwellenverhältnis bei der Mittenfrequenz sollte bei der fertigen Antenne besser als 1,1 : 1 sein.
Wie man die verschiedenen Spulen mit der Koaxialbuchse verbindet ist unter dem Titel DIE ANSCHLÜSSE AUF DER ANTENNENBUCHSE beschrieben.
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150 mm (H), 170 mm (W)
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Vorbereitung und Zusammenbau der Zylinder
Kupferblech kann man in der Schweiz und Deutschland z. B. bei Conrad Electronic kaufen. Oder sogar bei Omnirep. Man kann auch Aluminiumfolie aus der Küche oder Klebeband aus Kupferfolie (Scotch, aber sehr teuer) benutzen. Kupfer ist doch am besten lötbar und rostet auch nicht.
Man schneidet zwei Stücke vom 0,2 oder 0,3 mm dünnes Kupferblech zu einer Grösse von 150 mm x 170 mm. Das dünnere Blech ist einfacher zu schneiden und verarbeiten. Die Höhe der beiden Zylinder soll 150 mm sein und die 170 mm reicht um um das Rohr zu rollen und ein Stück bleibt übrig zum überlappen. Somit wird das löten der Zylinder problemlos.
Zuerst rollt man das Kupferblech um das 50 mm Rohr und zusätzlich um das 32 mm Rohr um den Durchmesser noch zu verkleinern. Somit passt das Kupferblech gut auf dem Trägerrohr. ACHTUNG! Scharfe Kanten! Zur Sicherheit Handschuhe tragen!
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Die Kupferzylinder werden mit Kupferdraht befestigt
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Das zusammenlöten der Zylinder
Um die Zylinder vor dem löten zu fixieren kann Kupferdraht benutzt werden. Nachträglich werden die Zylinder mit einem grösseren Lötkolben zusammengelötet und zwar zuerst nur oben, in der Mitte und unten. Dann wird die ganze Länge gelötet.
Versichern Sie sich dass die Zylinder nun innerhalb der Markierungen richtig platziert sind und dass der Abstand zwischen den Zylindern 50 mm beträgt (gleich wie der Durchmesser des Rohres).
Es ist wichtig, dass die Zylinder fest am Rohr sitzen. Der untere Zylinder wird vom Anschlussdraht zur Erde befestigt. Es ist ratsam den oberen Zylinder mittels einer kleinen selbstschneidender Schraube zu befestigen. Ein Loch mit einem Durchmesser kleiner der Schraube wird durch das Kupferblech und das Rohr gebohrt. Nun sitzt der Zylinder fest am Rohr.
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Die fertig montierten Zylinder |
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Die ganze Länge der Kupferzylinders wird gelötet
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Die Montagelöcher auf dem Trägerrohr
Nun werden die Montagelöcher für die Phasenspule, die Masse (Abschirmung des Koaxialkabels) und für den Anschluss der Abstimmspule gebohrt.
Der Lochdurchmesser der drei Löcher betragen alle 2,0 mm.
- Das erste Loch wird 5 mm unterhalb vom oberen Zylinder gebohrt. Hier werden die zwei Windungen der Phasenspule gewickelt.
Genau 210 mm unter diesem Loch wird noch ein Loch gebohrt. Hier wird die Abstimmspule auf die Phasenspule mit dem Anschlussdraht in der Mitte des Rohres angeschlossen.
- Ein drittes Loch wird genau über dem unteren Zylinder gebohrt. Dieses Loch wird genau gegenüber das Loch für die Phasenspule gebohrt. Genau 165 mm unterhalb von diesem Loch wird das letzte Loch gebohrt. Dieses bildet die Massenverbindung zu dem unteren Zylinder.
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Die Anschlussdrähte
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Die Phasenspule
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Anschlussdrähte zu den Zylindern und deren Anschlüsse
Der Anschlussdraht zu dem unteren Zylinder:
Man schneidet 60 cm vom 1,5 mm dicken Installationsdraht ab und entfernt die gesamte Isolation. Um den Draht gerade zu ziehen befestigt man den Draht in einem Schraubstock und streckt ihn fest mit einer Zange. Dann wird der Draht 90 grad gebogen so dass eine gerade Länge von 165 mm sich bildet. Die 90 Grad gebogenen Drähte sollen je 25 mm lang sein. Diesen Draht in das Rohr einführen und die beiden Enden auf der Aussenseite vom Rohr umbiegen. Die Anschlüsse abschneiden, so dass 5 bis 8 mm als Anschlussfläche übrig bleibt.
Der Anschlussdraht zu dem oberen Zylinder:
Dieser Draht soll genau in der Mitte vom Rohr sich befinden. Er wird mit der Phasenspule verlötet. Hier wird wieder den Installationsdraht benutzt. Man schneidet 60 cm vom 1,5 mm dicken Installationsdraht ab und entfernt die Isolation ausser ein 19 cm langes Stück in der Mitte. Um den Draht gerade zu ziehen befestigt man den Draht in einem Schraubstock und streckt ihn fest mit einer Zange. Dann wird der Draht 90 grad gebogen so dass eine gerade Länge von 210 mm entsteht. Die 90 Grad gebogenen Drähte sollen je 35 mm lange sein. Nun schneidet man zwei Isolationsreste je 23 mm lang und stecke sie auf die Drahtenden. Diesen Draht in das Rohr einführen und das ober Ende wird im Uhrzeigersinn um das Rohr gebogen. Das untere Ende wird nach unten gebogen. Der Draht ist nun fixiert. Die Anschlüsse abschneiden, so dass 5 bis 8 mm als Lötfahne übrig bleibt.
Das wickeln der Phasenspule
Die Phasenspule:
Man wickelt zwei Windungen Isolierter Kupferdraht mit 1 mm oder 1,32 mm Durchmesser. Zuerst wird der Draht auf dem oberen Kupferzylinder gelötet, dann folgen die zwei Windungen nahe an den Zylinder. Das untere Ende wird an den Anschlussdraht zu dem oberen Zylinder gelötet.
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Um das einziehen der Mittenleiter zu erleichtern wird eine dünne Drahtlitze auf den Mittenleiter gelötet
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Das fertige Rohr mit den beiden Zylindern und die Phasenspule |

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Das PVC-Rohr wird für die Montage der SO-239-Buchse vorbereitet
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Der Koaxialverbinder
Der Koaxialverbinder (SO-239) wird auf einem 170 mm langen Stück von dem 32 mm diameter Installationsrohr montiert. Markiere die Position für die Buchse. Mit einer kleinen Feile oder Säge wird Platz auf dem Rohr für die Koaxialbuche gemacht. Die Buchse soll gut auf dem Rohr sitzen.
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Eine Lötöse für die Anschlüsse an Masse
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Die Anschlüssen für die Erde (Mantel vom Koax-Kabel) Um die Drähte für die Massenanschlüsse zu montieren wird eine Lötöse auf die Koax-Buchse angelötet. Hier werden später die zwei 1,5 mm dicken Kupferdrähte angeschlossen.
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Die Buchse mit den Anschlussdrähten
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Die Anschlüsse auf der Antennenbuchse
Der Innenleiter vom Koaxialkabel:
Man schneidet ein 10 cm Stück von Installationsdraht ab und entfernt die ganze PVC-Isolation. Dieser Draht wird auf die Koaxialbuchse zum Innenleiter gelötet.
Die Anschlüsse für die Erde (Masse oder Koax-Abschirmung):
Hier werden zwei Anschlussdrähte benutzt, ein Draht 12 cm und das 2. Draht 20 cm lang. Beide haben etwa 5 cm Isolation um Kurzschlüsse gegen den Innenleiter zu vermeiden. Die beiden Drähte werden an die Lötöse gelötet. Die Isolation wird am Schluss gegen die Lötöse heruntergeschoben.
Diese beiden Drähte bilden die Anschlüsse für die Abstimmspule und für den unteren Zylinder.
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Die Löcher werden mit einem Filzstift markiert
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Die Löcher für die Abstimmspule
Nun werden die drei Löcher für den 50 Ω-Anschluss und die beiden Massendrähte gebohrt. Ein Massenanschlussdraht dient zur Befestigung von der unteren Windung der Abstimmspule und der andere bildet der Massenanschluss für den unteren Zylinder.
Zwei Löcher werden 35 mm (Anschluss der Anpassungsspule) und 65 mm (Anfang der Abstimmspule) von der unteren Ende vom Rohr (bei der Koax-Buchse) mit einem 2 mm Bohrer gebohrt. Das dritte Loch wird beim Punkt 120 mm gegenüber die anderen zwei Löcher gebohrt.
Zum schluss bohrt man ein 4. Loch bei Punkt 115 mm von unten gemessen 180 Grad gegenüber den beiden Löchern bei 30 mm und 65 mm, so dass die letzte Windung der Abstimmspule ein bisschen länger als eine Windung wird. Hier wird eine kleine Schraube ins Rohr geschraubt, die als Abschluss der Abstimmspule dient. (Wenn dieses Loch gerade ober der anderen zwei gebohrt wird würden wir nur 10 Windungen auf der Spule bekommen, aber wir brauchen ja etwa 10,5 Windungen).
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Die Koax-Buchse mit seinen Anschlüssen
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Das montieren der Antennenbuchse
Die drei Drähte werden ins Rohr eingeführt und durch die Löcher gefädelt. Alle drei Drähte gleichzeitig ziehen so dass sie gerade im Rohr laufen. Die Drähte sollen so fest gezogen werden, dass die Koax-Buchse fest in ihrem Sockel sitzt. Die Buchse wird mit Leim oder Epoxy (Araldit) befestigt. Wenn notwendig die Koax-Buchse mit einer Feile an den Rohrdurchmesser anpassen.
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Die noch nicht fertig montierte Abstimmspule
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Die Abstimmspule
Sie wird mit 13 Windungen dicht aneinander gewickelt. Mit einem Drahtdurchmesser von 1,0 mm merkt man keinen Unterschied in der Praxis. Die fertige Spule besteht aus 10,5 Windungen. Die ersten 5 - 5,5 Windungen sollen dicht an einander liegen und sollte mit Leim fixiert werden. Den Rest wird nach und nach lose gewickelt und bei 10,5 Windungen um die Schraube fixiert. Den Rest von den 13 Windungen wird ausgezogen und als Anschluss zum Kupferzylinder benutzt.
Werden andere Drahtdurchmesser, andere Isolation, andere Durchmesser für den Spulenkörper verwendet, verändert sich die Frequenz entsprechend. Versuche so genau wie möglich die angegebenen Werte einzuhalten um das gewünschte Resultat zu bekommen. Im Zweifelsfall lieber am Anfang ein paar Windungen mehr wickeln, als es ist viel einfacher den Draht abzuschneiden als zusammenzulöten !!
Das zu lange Stück Draht von der Spule wird als Verbindungsstück zu dem oberen Zylinder verwendet.
Anfertigung der Anpassungsspule
Das untere Ende der Abstimmspule wird mit der Masse von der Antennebuchse verbunden. Bei 2 Windungen vom unten wird der Innenleiter vom Koaxkabel mit der "feed coil" (oder Anpassungsspule) an die Abstimmspule angeschlossen. Die Induktivität der Anpassungsspule beträgt knapp 1 µH. Am Schluss wird sie aus 3 bis 14 Windungen mit 1,0 mm Kupferdraht bestehen (Bem. 1). Diese Spule ist mit einem Ferritkern versehen um die Induktivität an die Antenne anzupassen. Nun wird das optimale SWR der Antenne durch abstimmen der Anpassungsspule und das auseinanderschieben oder zusammenpressen der Windungen der Abstimmspule gesucht. Die Mittenfrequenz sollte (für optimales SWR) in der Nähe der Mitte vom CB-Band fallen (etwa bei Kanal 20).
Bemerkung:
Die Anzahl der Windungen auf der Anpassungsspule ist sehr von wo die EH Antenne schlussendlich montiert wird abhängig. Es ist ratsam die Spule am Anfang mit etwa 14 Windungen zu wickeln als es ist viel einfacher Windungen zu entfernen als mehr Draht aufzuwickeln. Wird das optimale SWR nicht erreicht, wird mit 10, 7, 5 oder noch weniger Windungen versucht.
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Die mechanisch fixierte Abstimmungsspule
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Das Zusammenbauen vom Spulenkörper und die Antenne
Die fertige Abstimmspule mit 10,5 Windungen und die Anzapfung bei 2 Windungen von der Massenanschluss. Man sieht die 5 ersten dicht gewickelten Windungen und den Rest weniger dicht gewickelten Windungen gegen oben. Somit lässt sich die Spule durch Verschiebung der Windungen feinabstimmen.
Nun wird das 32 mm dünnere Rohr in den Sickenwulst eingepresst. Wenn es schwierig ist das Rohr einzupressen kann die Arbeit mit einem Tropfen Wasser in den Sickenwulst erleichtert werden. Das Wasser wird mit der Zeit verdunsten und die Röhre sitzen fest ineinander.
Der zu lange Draht von den am Anfang 13 Windungen der Abstimmspule wird benutzt um diese Spule mit der Zuleitung an die Phasenspule und den oberen Zylinder anzuschliessen. Der untere Zylinder wird mit einem Stück Installationsdraht auf der anderen Seite vom Rohr mit dem Massenanschluss auf dem dünneren Rohr verbunden. Nun ist die Antenne (fast) fertig.
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Eine kurzgeschlossene Windung dient als Einstellungshilfe
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Eine praktische Methode um die Antenne auf die gewünschte Mittenfrequenz abzustimmen
Um eine gute Stabilität zu gewährleisten sollten die Windungen der Abstimmspule mit Lack oder Leim fixiert werden. Die Windungen dürfen sich nicht mechanisch bewegen können.
Trotzdem sollte es noch möglich sein die Mittenfrequenz der EH STAR zu verschieben. Nach dem Vorabstimmen in der Werkstatt sollte die Resonanzfrequenz der Antenne eher zu tief sein. Nun kann man die Frequenz mit einer kurzgeschlossenen Windung induktiv beliebig eingestellt werden. Dieser Abstimmring darf nicht galvanisch mit der Abstimmspule in Kontakt sein (siehe Bild). Mit der Windung ganz zuoberst ist die Frequenz am tiefsten. Eine praktische Methode zum einstellen!
Als Spulenkörper für die Abstimmungswindung wurde eine leere Plastikspule benutzt. Der Aussendiameter betrug in meinem Fall 42 mm und sie wurde über drei Schrauben im Rohr geschoben. Die Abstimmwindung besteht aus eine kurgeschlossene Windung aus Installationsdraht.
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Abstimmbereich
Dieses Diagramm zeigt der Abstimmeffekt beim verschiben der Abstimmwicklung. Es ist ratsam die EH STAR Antenne am Anfang auf eine etwa 0,5 MHz tiefere Frequenz als die gewünschte Mittenfrequenz einzustellen. Nachträglich wird mit der Abstimmhilfe die Antenne auf ihre Mittenfrequenz abgestimmt. Das SWR muss gleichzeitig mit der Anpassungsspule korrigiert werden.
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Abstimmbereich und SWR
Dieses Diagramm zeigt das SWR über das ganze Abstimmbereich wenn der Abstimmring über den ganzen Bereich geschoben wird. Im Bereich zwischen 26,6 und 28 MHz ändert sich das SWR nur wenig. Ab 28 MHz ändert sich der SWR-Wert, aber kann mit der Anpassungsspule korrigiert werden.
Der Induktanz wurde verkleinert und das SWR erreichte gleiche Werte bei 29,5 MHz wie im Bereich 27 - 28 MHz.
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EH STAR
(2 x 15 cm Zylinder, 5 cm Distanz)
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Praktischer Test mit der EH STAR Antenne
Das Bild zeigt die EH STAR Antenne montiert auf der Dachterrasse. Die Antenne wurde bereits in der Werkstatt vorabgestimmt und nach der Montage auf der Terrasse musste nur wenig nachgestimmt werden. Die Mittenfrequenz wurde leicht mit dem Abstimmring eingestellt.
Nun wurde das Signal von dem Packet Node HEM550 auf Rigi, 50 km von meinem QTH entfernt, mit zwei Antennen gemessen:
Die erste Antenne war eine Halbwellendipolantenne. Der Signalpegel im Empfänger wurde notiert und von einem Signalgenerator wurde ein Signal eingespiesen. Der gemessene Pegel vom Signalgenerator betrug +33 dBµV.
Dieselbe Messmethode wurde nun mit der EH STAR Antenne benutzt. Nach der Pegelmessung wurde wieder der Signalgenerator angeschlossen. Das eingespiesene Signal betrug hier +33.5 dBµV. Sogar ein bisschen besser als die 3,6 Meter lange Verikale Dipolantenne mit 5,5 Meter Gegengewicht. Ein erfreuliches Resultat für eine Antenne die nur 2 x 15 cm gross ist!
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Vector Analyser Screen Shot
(Das Bild zeigt das Messresultat der Antenne auf der Dachterrasse)
ERKLÄRUNGEN:
SWR:
Return Loss:
Impedanz (Z):
Bei SWR 2 : 1
Bei SWR 1,5 : 1
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Violett
Blau
Schwarz
Untere: 27.016 MHz
Obere: 27.505 MHz
Bandbreite: 489 kHz
Untere: 27.122 MHz
Obere: 27.393 MHz
Bandbreite: 271 kHz
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| Die Mittenfrequenz wurde auf 27.235 MHz eingestellt. |
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SWR Tests während einer Woche (im Garten)
Testresultate:
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14. Nov. 2004, +2 Grad, bewölkt:
26.965 MHz
27.075 MHz
27.205 MHz
27.305 MHz
27.405 MHz
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SWR:
1,48 : 1
1,32 : 1
1,16 : 1
1,09 : 1
1,15 : 1
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15. Nov. 2004, +0 Grad, teilw. bewölkt:
26.965 MHz
27.075 MHz
27.205 MHz
27.305 MHz
27.405 MHz
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SWR:
1,45 : 1
1,30 : 1
1,15 : 1
1,09 : 1
1,16 : 1
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16. Nov. 2004, -4 Grad, heiter:
26.965 MHz
27.075 MHz
27.205 MHz
27.305 MHz
27.405 MHz
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SWR:
1,52 : 1
1,35 : 1
1,19 : 1
1,07 : 1
1,10 : 1
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17. Nov. 2004, +1 Grad, bewölkt:
26.965 MHz
27.075 MHz
27.205 MHz
27.305 MHz
27.405 MHz
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SWR:
1,32 : 1
1,17 : 1
1,05 : 1
1,10 : 1
1,21 : 1
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18. Nov. 2004, +7 Grad, bewölkt:
26.965 MHz
27.075 MHz
27.205 MHz
27.305 MHz
27.405 MHz
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SWR:
1,34 : 1
1,20 : 1
1,06 : 1
1,10 : 1
1,20 : 1
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19. Nov. 2004, +6 Grad, Schneeregen:
26.965 MHz
27.075 MHz
27.205 MHz
27.305 MHz
27.405 MHz
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SWR:
1,21 : 1
1,07 : 1
1,05 : 1
1,16 : 1
1,28 : 1
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20. Nov. 2004, +0 Grad, bewölkt:
26.965 MHz
27.075 MHz
27.205 MHz
27.305 MHz
27.405 MHz
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SWR:
1,29 : 1
1,15 : 1
1,05 : 1
1,11 : 1
1,22 : 1
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Zusammenfassung:
Wie ich schon nach dem Bau der ersten EH STAR Antenne berichtete, wollte ich eine zweite Antenne bauen um auszufinden ob die Antenne sich leicht nachbauen liesst. Der Vorgang wurde auf dieser Seite beschrieben. Nach dem Zusammenbau wurde die Antenne an meinem Vektoranalyser angeschlossen und ich konnte feststellen, dass die Frequenz ziehmlich nahe an die erwünschte Frequenz lag. Ohne etwas abzustimmen lag die Frequenz etwas zu hoch auf etwa 27,6 MHz.
Die oberen Windungen auf der Abstimmspule wurden einfach zusammengeschoben um die Frequenz auf 26,6 MHz zu schieben. Mit der praktischen Abstimmring konnte nun die EH STAR Antenne einfach auf ihre genaue Mittenfrequenz abgestimmt werden.
Eventuell könnte man mehrere Versuche machen um zu versuchen die Bandbreite der Antenne zu vergrössern. Die Bandbreite bei SWR 1.5 : 1 ist etwa 27 CB-Kanäle und sollte kein Problem sein für den Paket-Radiobetrieb, welcher sowieso nur auf ein paar Kanäle in der Mitte vom CB-Band betrieben wird.
Ein Versuch wurde bereits gemacht. Statt zwei Windungen auf der Abstimmspule bis zu der Einspeisung der Anpassungsspule wurde eine Antenne mit einer Windung untersucht. Es konnte doch keine grössere Unterschiede festgestellt werden.
Inzwischen war die Antenne nach der Inbetriebnahme über 4 Wochen auf der Dachterrasse in Betrieb. Die Antenne blieb stabil und funktionierte einwandfrei. Sie funktioniert gleich gut wie die grosse Vertikalantenne und diese wurde darum weggeräumt.
Es ist interessant zu beobachten, dass diese Antenne auch bedeutend rauschfreier ist als eine grosse Vertikalantenne. Eine Station die ich schwach, aber gut verständlich auf der EH STAR empfangen konnte, wollte ich noch besser (dachte ich) mit der grösseren Antenne empfangen. Sage und schreibe: Nach der Umschaltung auf der grossen Antenne war nichts zu empfangen! Nur Rauschen und kaum verständliches zu hören. Nach der Umschaltung auf der EH STAR war der Empfang wieder klar und deutlich. Und das mit einer viel kleineren Antenne genau auf dem gleichen Standort.
Diese Antenne ist nun (Juni 2006) fast seit 2 Jahren in Betrieb und die reflektierte Leistung von der Antenne wurde unter verschiedenen Wetterbedingungen gemessen. Das Diagramm unten zeigt die Daten die während dem ersten Monat nach der Inbetriebnahme aufgenommen wurde.

Messdaten für die EH STAR aufgestellt auf der Dachterrasse
Die Senderausgangsleistung beträgt ca. 4 Watt
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(Letzte Änderung: 15. Juni 2006)
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